Nach dem umstrittenen Referendum auf der Krim haben sich die New Yorker Börsen am Montag klar

erholt. Dow Jones und Nasdaq legten um jeweils rund ein Prozent zu.Das Referendum sei am Wochenende ohne größere Zwischenfälle vonstatten gegangen und das unterstützte die Börsen. Die Wahrscheinlichkeit von Eskalationen sei gesunken, sagten auch Experten der Commerzbank.

Alle dreißig Werte im Dow gingen mit Gewinnen aus dem Handel: Tagessieger waren die Aktien von 'Big Blue' IBM mit plus zwei Prozent. Die Anteile am Mischkonzern 3M verteuerten sich um 1,88 Prozent nach zuversichtlichen Aussagen zu den Perspektiven für das künftige Geschäft in China. Die rote Laterne im Leitindex hielten dagegen McDonald's mit einem mageren Plus von 0,02 Prozent. Die Anteile an der Baumarktkette Home Depot hinkten mit einem Plus von 0,3 Prozent ebenfalls hinterher. Sie konnten sich damit kaum von ihrer Anfang März eingeleiteten Korrekturbewegung befreien.

Yahoo-Titel standen an der Nasdaq-Börse im Fokus. Der geplante Sprung der chinesischen Alibaba an die New Yorker Börse sorgte laut Händlern für Fantasie. Yahoo hält 24 Prozent an der Online- Handelsplattform und ist damit zweitgrößter Eigner nach der japanischen Softbank . Mit schätzungsweise 15 Milliarden Dollar könnte Alibabas Aktiendebüt in den USA der größte Börsengang seit dem IPO des sozialen Netzwerks Facebook werden. Yahoo gewannen als bester Wert im Nasdaq-100 4,0 Prozent. Laut Alastair McCaig vom Broker IG werden die Papiere von Alibaba.com bei dem Londoner Handelshaus bereits mit einem kräftigen Aufschlag zum angestrebten Börsenwert gehandelt.

Bei den Werten aus der zweiten und dritten Reihe sorgten Hertz Global Holdings mit plus 4,8 Prozent für Aufsehen. Medienberichten zufolge will der Mutterkonzern der US-Autovermietung Hertz die Sparte Equipment Rental abspalten. Zu den größten Verlierern zählten die Papiere von VeriSign mit einem Minus vom 5,8 Prozent am Ende des S&P-500-Index. Experten zufolge dürfte sich die Entscheidung der US-Regierung, die Verwaltung über die Internet-Verwaltung ICANN aufzugeben, negativ auf das Unternehmen auswirken.

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